Geld sparen oder investieren?

Das Geld unter Deinem Kopfkissen oder im Sparschwein zählt natürlich auch als Sparen –Wir schauen uns Geld sparen jedoch im Sinne von Geld auf der Bank an. Immer noch sparen (zu) viele Menschen ihr Geld auf dem Konto und lassen es dort einfach liegen. Bevor Du erfährst, warum es stattdessen eine gute Idee ist, Dein Geld zu investieren, kommen wir noch einmal zum Sparen zurück. Sparst Du noch oder investierst Du schon?

Was bedeutet eigentlich Geld sparen 

Was passiert mit Deinem Geld auf der Bank? Dein Geld liegt dort, zum Beispiel, auf einem Sparbuch, als Tagesgeld oder Festgeld. Mit einem Sparbuch bei der Sparkasse bekommst Du 0,01 Prozent Zinsen. Nehmen wir an, Du legst ein Jahr lang 10.000 Euro auf das Sparbuch, dann hast Du 1 Euro raus. Nur, kannst Du Dir davon nicht einmal mehr eine Kugel Eis leisten. Diese minimalen Zinsen bekommst Du, weil die Bank sich das Geld bei Dir leiht und im Hintergrund damit arbeitet. Sie verleiht es weiter und berechnet dafür eigene, höhere Zinsen.  

Einige Banken verlangen sogar schon Negativzinsen (!). Das bedeutet, Du zahlst als Sparer noch oben drauf. Prüfe am besten, wie das bei Deiner Bank aktuell aussieht – Hier findest Du eine Liste von über 200 Banken, bei denen Du aktuell schon Negativzinsen zahlst.  

Daher empfehlen wir Dir: Wenn Du Dein Geld sparen möchtest, lege es auf ein Tagesgeldkonto. Hier ist Dein Geld jederzeit verfügbar und Du kannst täglich eine unbegrenzte Geldmenge auf ein Referenzkonto überweisen. Am besten ist es aber, wenn Du einen Teil Deines Geldes investierst. 

… und wie funktioniert investieren?  

Aktien, Fonds oder ETFs – Du kannst Dein Geld in verschiedene Wertpapiere oder auch Immobilien investieren. Im Gegensatz zum Geld sparen hast Du keinen festen Zins, sondern der Geldwert in Deinem Depot steigt oder fällt. So kannst Du durch Investitionen Geld gewinnen oder verlieren. Historisch betrachtet ist Investieren viel leistungsstärker als Sparen und Du kannst Dein Geld einfach für Dich arbeiten lassen.  

Sparst Du Dein Geld, zum Beispiel, zu einem Zinssatz von 0,10 Prozent über 10 Jahre, hast Du 10.010 Euro raus. Wenn Du dasselbe Geld mit einer jährlichen Rendite von 6 Prozent investierst, hast Du nach 10 Jahren 18.194 Euro. Lohnt sich, oder? 

Financery - Sparen versus Investieren
Investierst Du schon oder sparst Du noch?

Die Höhe des Risikos hängt von der Art des Investments ab. Das Risiko kannst Du, zum Beispiel, minimieren, indem Du in einen ETF-Sparplan investierst, wie bei Financery. Sollte sich ein ETF weniger gut entwickeln, kann die positive Entwicklung der anderen ETFs Deines Sparplans dies wieder ausgleichen. Mit unserem Finanz-Service erstellen wir Dir einen automatisierten ETF-Sparplan aus risikodiversifizierten – wenn möglich – nachhaltigen ETFsMit einem ETF-Sparplan bist Du zudem flexibel und Dein Geld ist jederzeit verfügbar.   

Nutze den Zinseszins-Effekt für Dich  

Indem Du Dein Geld langfristig investierst, kannst Du nicht nur die Rendite, sondern auch den Zinseszins-Effekt für Dich nutzenWenn Du die Rendite, also den Gewinn, Deiner Einzahlungen umgehend wieder reinvestiert, erwirtschaftet sie zusätzliche Erträge. Über die Zeit funktioniert das wie ein Multiplikator. 

Financery - Zinseszins-Effekt
Nutze den Zinseszins-Effekt für Dich.

Dieses Beispiel veranschaulicht den Zinseszins-Effekt nochmal. Nehmen wir an, dass zwei Frauen investieren. Die eine legt 100€ und die andere 200€ monatlich an. Über die Jahre investieren beide insgesamt je 48.000€, bei einer durchschnittlichen Rendite von 6% jährlich. Mit 65 Jahren hat diejenige, die 100€ investiert, jedoch 145.161€, die andere, obwohl sie 200€ monatlich anlegt, “nur” 80.495€. Warum?  

Diejenige, die 100€ investiert, hat früher begonnen. Deshalb empfehlen wir unseren Kund:innen, die Zeit arbeiten zu lassen. Es ist wichtig, so früh wie möglich mit dem Investieren zu beginnen. So kannst Du auch mit kleineren Beträgen ein Vermögen aufbauen. 

 

Financery - Zinseszins-Effekt
Je früher Du investierst, desto mehr Vermögen kannst Du aufbauen.

 

Wann solltest Du Geld sparen und wann investieren 

Wir empfehlen Dir einen Teil Deines Geldes zu investieren. Wiederum bedeutet das aber nicht, dass Du nicht auch Dein Geld sparen solltest – nur eben nicht Dein ganzes Vermögen.  

Bevor Du Dein Geld investierst, solltest Du Dir einen Notgroschen aufbauen. Falls die Märkte einmal schwanken, kannst Du das Geld einfach liegen lassen, bis sie sich wieder erholt haben. So läufst Du nicht Gefahr, dass Du Dein Geld in einer Phase, in der die Märkte unten sind, abheben musst. Idealerweise besteht Dein Notgroschen aus drei Monatsgehältern.  

Also: Beides, sparen und investieren, ist Teil eines smarten und zukunftsorientierten Finanzplans.  

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