Trade Republic: Was steckt hinter dem Neobroker?

Trade Republic: Was steckt hinter dem Neobroker?

Trade Republic wirbt mit günstigen Preisen für die Geldanlage in Aktien und ETFs – Aber was steckt hinter dem Preismodell? Hier kommen 3 Dinge, über die Du Dir bewusst sein solltest, wenn Du mit Trade Republic investierst.  

Kostenfrei ist nicht kostenlos 

Das Geschäftsmodell von Trade Republic basiert auf Einnahmen, die sich der Neobroker von den Handelspartner:innen holt. Die Handelspartner:innen sind für die Abwicklungen zuständig. Die sogenannten Abwicklungskostenzuschüsse sind eine Art Provision der Handelspartner:innen, die Trade Republic von ihnen erhält. 

Bei einer Abwicklung fallen durchaus mehrere Euros an: in der Regel bis zu 3 Euro und in Ausnahmefällen bis zu 17 Euro pro Kundenorder – also jedem Kauf einer Aktie oder eines ETFs. Somit verdient Trade Republic normalerweise bis zu 3 Euro pro Order und nicht vollständig unabhängig agieren.  

Wer viel handelt, kann auch viel verlieren  

Wenn Du in Aktien und ETFs investierst, empfiehlt sich ein langer Anlagehorizont – die Laufzeit Deiner Geldanlage. So kannst Du nicht nur die Rendite, sondern auch den Zinseszins-Effekt für Dich nutzen – und so Deine Ziele schneller erreichen. Und noch ein Vorteil: Je länger Dein Anlagehorizont ist, desto besser kannst Du kurzfristige Marktschwankungen ausgleichen.  

Die App von Trade Republic lädt zum traden ein, also dem Handeln mit einer Aktie oder einem ETF. Desto mehr die Nutzenden traden, desto besser für Trade Republic. Der Neobroker und seine Handelspartner:innen begrüßen es, wenn viel getradet wird. Daher ist für Dich wichtig: Achte bei Trade Republic stark auf Dein Kauf- und Verkaufsverhalten – Nur so bleibt es wirklich günstig und Du verlierst kein Geld beim ständigen Handeln.  

Das GameStop–Chaos hat nochmal gezeigt, wie risikoreich der Handel mit Aktien bei Trade Republic sein kann. Hier wurde mit Aktien spekuliert und der Handel bei Trade Republic kurzerhand gestoppt. Bei einem Finanz-Service wie Financery kann Dir das nicht passieren. Wir spekulieren nicht mit Aktien, sondern streuen Dein Risiko mit einem ETF-Sparplan.  

Falls Du Dich beim Thema GameStop etwas tiefer einlesen möchtest, empfehlen wir Dir dieses Interview bei BusinessPunk mit unserer Gründerin Maria Mann. 

Bei Trade Republic bist Du auf Dich allein gestellt 

Insgesamt ist Trade Republic für Anleger:innen sinnvoll, die sich mit dem Thema Geldanlage auskennen. Erfahrungen im Handel mit Aktien und ETFs sind von Vorteil, da Dir bei Trade Republic keine Beratung zur Seite steht. Wenn Du es selbst ausprobieren möchtest, solltest Du darauf achten, welchen Service und welche Aktien oder ETFs Du wählst.  

Wenn Du noch ganz am Anfang beim Thema Geldanlage stehst, ist ein Finanz-Service empfehlenswert, bei dem Du persönlich beraten wirst und Dein Portfolio für Dich gemanagt wird. So läufst Du nicht Gefahr, zu häufig zu handeln und dabei Geld zu verlieren.  

Bei einem Finanz-Service wie Financery erstellt ein Robo-Advisor automatisiert einen zu Dir passenden Vorschlag zur Geldanlage. Dieser Vorschlag wird auf Basis Deines Ziels, Deines Risikoprofils und Deiner finanziellen Situation erstellt. Menschen handeln oft emotional – wie bei dem GameStop-Chaos. Bei der Geldanlage ist es jedoch wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren. Ein Robo-Advisor handelt komplett ohne Emotionen – aber immer in Deinem Interesse. So kannst Du von den Vorteilen einer langfristigen Geldanlage profitieren und Dir so ein Vermögen aufbauen.

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